Entsorgungssystem für entleerte Transport- und Verkaufsverpackungen von PCI-Produkten in der Schweiz

Da die Schweiz nicht Mitglied der Europäischen Union ist, sind die Regelungen der EU über Verpackungen für die Schweiz nicht bindend. Dennoch sind die schweizerischen Behörden im Interesse eines unbehinderten Warenaustausches mit dem Ausland bestrebt, die nationalen Vorschriften mit den Regeln der EU zu harmonisieren. Eine generelle Verpackungsverordnung gibt es in der Schweiz nicht.

Zum Beurteilen von konkreten Verpackungslösungen hat die Schweiz erstmals 1984 Ökobilanzen von Packstoffen erarbeitet und publiziert. In mehreren Schritten wurde seither dieses Instrument für Handel und Hersteller aktualisiert. Dank dieser früh begonnenen Sensibilisierung setzt heute die PCI Bauprodukte AG für ihre Produkte in der Regel optimierte Verpackungen ein: sie sind leicht und sind für das Recycling oder zumindest für eine problemlose Entsorgung mit den Siedlungsabfällen konzipiert.

Die Vermeidung, Verwertung und Entsorgung dieser Abfälle funktioniert in der Schweiz recht gut. Zu erwähnen sind die überall eingerichteten Separatsammlungen für Papier und Karton, Glas, PET-Flaschen, Stahlblechbüchsen, Aluminiumdosen. Diese werden teils von den Gemeinden, teils von privaten Organisationen betrieben.

Zur sinnvollen Verwertung von Verpackungsabfällen ist die Restentleerung eine notwendige Voraussetzung. Nicht restentleerte oder verunreinigte Verpackungen erschweren wesentlich die Verwertung oder machen die ganz unmöglich.

Deshalb: Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Verpackungen sauber und restentleert sind.

Was bedeutet Restentleeren?

Der Begriff „Restentleerung" wird wie folgt definiert:
Die ordnungsgemäße Entleerung (d.h. pinselrein, spachtelrein, tropffrei, rieselfrei) bis auf unvermeidbare Rückstände von Füllgütern.

Die übrigen Verpackungsabfälle werden mit den Siedlungsabfällen in Kehrichtverbrennungsanlagen unter Energierückgewinnung entsorgt (z.B. Kunststofffolien, Getränkekartons, Verbunde). Zuständig sind die Kantone (vgl. USG Art. 31b).