
Pilatus-Bahnen AG, Alpnach
Sanierung der Pilatus-Zahnradbahn
Produkteinsatz
Pilatus-Bahnen AG, Alpnach
Sanierung der Pilatus-Zahnradbahn
An der steilen Pilatus-Zahnradbahn wurden die Auflager der Eisenbahnschwellen auf Trockensteinmauer und das angrenzende Natursteinmauerwerk mit PCI-Lösungen unter laufendem Betrieb instandgesetzt.
PROJEKTBESCHRIEB
Die Pilatus-Zahnradbahn ab Alpnachstad ist die steilste Zahnradbahn der Welt: Auf 4,618 km überwindet sie eine Höhendifferenz von 1’635 m mit Steigungen von bis zu 48 % (durchschnittlich 38 %). Seit über 135 Jahren fasziniert die von Eduard Locher entwickelte Konstruktion durch ihre einzigartige Technik und wird kontinuierlich modernisiert, um höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Besonders bemerkenswert ist der Unterbau: Statt herkömmlicher Schwellen ruht die Bahn auf einer massiven Trockensteinmauer, auf der Schienen und Zahnstange direkt befestigt sind. Dieses System verhindert das „Aufklettern“ des Zahnrads und ermöglicht den Einsatz von Gleiswendern und Schiebebühnen anstelle klassischer Weichen.
Im Rahmen der Modernisierung 2023 mit neuem Rollmaterial wurde gemeinsam mit Sika Schweiz AG VE PCI ein modernes Sanierungskonzept für die Auflager der Eisen-Bahnschwellen auf dem Trockensteinmauerwerk sowie für die Sanierung des angrenzende Natursteinmauerwerks entwickelt und unter realen Betriebsbedingungen erfolgreich erprobt. Dabei wurde die historische Substanz aus dem Jahr 1889 besonders sorgfältig erhalten. Die Sanierung von 4,6 km Bahnstrecke auf Trockensteinmauerwerk verbindet Tradition und Technik auf nachhaltige Weise – und gewährleistet einen sicheren, zuverlässigen und einzigartigen Bahnbetrieb.
ANFORDERUNGEN / HERAUSFORDERUNGEN
Die Sanierung der Auflageflächen der Bahnschwellen auf dem Trockensteinmauerwerk stellte höchste Anforderungen an Materialwahl und Ausführung. Aufgrund der extremen Steigung von bis zu 48 % kam ein standfestes, nicht fliessendes Material zum Einsatz, das auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig verarbeitet werden konnte. Die Arbeiten erfolgten während des laufenden Bahnbetriebs mit Zugintervallen von etwa 20-30 Minuten (je nach Fahrtrichtung und Streckenabschnitt). Die Pilatus–Zahnradbahn fährt im 35 Minutentakt. Dank der schnellen Erhärtung und frühzeitigen Belastbarkeit der Materialien konnte der sichere, unterbrechungsfreie Bahnbetrieb jederzeit gewährleistet werden.
Für die Unterfüllung der Hohlräume unter den Bahnschwellen sowie die Sanierung des Natursteintrassees und des angrenzenden Natursteinmauerwerks wurde jeweils ein durchgängiges Produkt eingesetzt. Durch den gezielten Verzicht auf mehrere Materialien wurden Schnittstellen minimiert und eine gleichbleibend hohe Ausführungsqualität sichergestellt.
Die Auswahl der Materialien erfolgte nach sorgfältigen Vorversuchen direkt am Bahntrassee unter realen Betriebsbedingungen. So konnte eine dauerhaft sichere, effiziente und zuverlässige Sanierungslösung gewährleistet werden, die technische Präzision, praxisnahe Umsetzung und höchste Qualität vereint.
PCI-LÖSUNGEN
Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten wurden zunächst die Hohlräume zwischen den Bahnschwellen und dem Natursteinauflager mit dem universell einsetzbaren Verankerungskleber PCI Barrafix 920 verfüllt. Zur Stabilisierung der Konstruktion wurden zuvor Stahlplatten und -keile präzise eingesetzt, um eine sichere Lagerung während der Verfüllung zu gewährleisten. PCI Barrafix 920 ist auch bei tiefen Temperaturen verarbeitbar und härtet schnell aus. Der Kleber haftet zuverlässig auf Stahl und mineralischen Untergründen. Dadurch konnten die Schwellen rasch wieder belastet und der Bahnbetrieb ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.
Bei der Instandsetzung des Natursteintrassees und Mauerwerks umfassten die Arbeiten die fachgerechte Sanierung der Fugen sowie den teilweisen Austausch einzelner Natursteine. Mit dem Pflasterfugenmörtel PCI Pavifix CEM ROC konnten sowohl die Fugen professionell saniert als auch die Natursteine präzise verfugt und versetzt werden. Dies gewährleistete eine dauerhaft stabile, funktional zuverlässige und optisch ansprechende Lösung.
PROJEKTBESCHRIEB
Die Pilatus-Zahnradbahn ab Alpnachstad ist die steilste Zahnradbahn der Welt: Auf 4,618 km überwindet sie eine Höhendifferenz von 1’635 m mit Steigungen von bis zu 48 % (durchschnittlich 38 %). Seit über 135 Jahren fasziniert die von Eduard Locher entwickelte Konstruktion durch ihre einzigartige Technik und wird kontinuierlich modernisiert, um höchste Sicherheits- und Qualitätsstandards zu gewährleisten.
Besonders bemerkenswert ist der Unterbau: Statt herkömmlicher Schwellen ruht die Bahn auf einer massiven Trockensteinmauer, auf der Schienen und Zahnstange direkt befestigt sind. Dieses System verhindert das „Aufklettern“ des Zahnrads und ermöglicht den Einsatz von Gleiswendern und Schiebebühnen anstelle klassischer Weichen.
Im Rahmen der Modernisierung 2023 mit neuem Rollmaterial wurde gemeinsam mit Sika Schweiz AG VE PCI ein modernes Sanierungskonzept für die Auflager der Eisen-Bahnschwellen auf dem Trockensteinmauerwerk sowie für die Sanierung des angrenzende Natursteinmauerwerks entwickelt und unter realen Betriebsbedingungen erfolgreich erprobt. Dabei wurde die historische Substanz aus dem Jahr 1889 besonders sorgfältig erhalten. Die Sanierung von 4,6 km Bahnstrecke auf Trockensteinmauerwerk verbindet Tradition und Technik auf nachhaltige Weise – und gewährleistet einen sicheren, zuverlässigen und einzigartigen Bahnbetrieb.
ANFORDERUNGEN / HERAUSFORDERUNGEN
Die Sanierung der Auflageflächen der Bahnschwellen auf dem Trockensteinmauerwerk stellte höchste Anforderungen an Materialwahl und Ausführung. Aufgrund der extremen Steigung von bis zu 48 % kam ein standfestes, nicht fliessendes Material zum Einsatz, das auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig verarbeitet werden konnte. Die Arbeiten erfolgten während des laufenden Bahnbetriebs mit Zugintervallen von etwa 20-30 Minuten (je nach Fahrtrichtung und Streckenabschnitt). Die Pilatus–Zahnradbahn fährt im 35 Minutentakt. Dank der schnellen Erhärtung und frühzeitigen Belastbarkeit der Materialien konnte der sichere, unterbrechungsfreie Bahnbetrieb jederzeit gewährleistet werden.
Für die Unterfüllung der Hohlräume unter den Bahnschwellen sowie die Sanierung des Natursteintrassees und des angrenzenden Natursteinmauerwerks wurde jeweils ein durchgängiges Produkt eingesetzt. Durch den gezielten Verzicht auf mehrere Materialien wurden Schnittstellen minimiert und eine gleichbleibend hohe Ausführungsqualität sichergestellt.
Die Auswahl der Materialien erfolgte nach sorgfältigen Vorversuchen direkt am Bahntrassee unter realen Betriebsbedingungen. So konnte eine dauerhaft sichere, effiziente und zuverlässige Sanierungslösung gewährleistet werden, die technische Präzision, praxisnahe Umsetzung und höchste Qualität vereint.
PCI-LÖSUNGEN
Im Zuge der Instandsetzungsarbeiten wurden zunächst die Hohlräume zwischen den Bahnschwellen und dem Natursteinauflager mit dem universell einsetzbaren Verankerungskleber PCI Barrafix 920 verfüllt. Zur Stabilisierung der Konstruktion wurden zuvor Stahlplatten und -keile präzise eingesetzt, um eine sichere Lagerung während der Verfüllung zu gewährleisten. PCI Barrafix 920 ist auch bei tiefen Temperaturen verarbeitbar und härtet schnell aus. Der Kleber haftet zuverlässig auf Stahl und mineralischen Untergründen. Dadurch konnten die Schwellen rasch wieder belastet und der Bahnbetrieb ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.
Bei der Instandsetzung des Natursteintrassees und Mauerwerks umfassten die Arbeiten die fachgerechte Sanierung der Fugen sowie den teilweisen Austausch einzelner Natursteine. Mit dem Pflasterfugenmörtel PCI Pavifix CEM ROC konnten sowohl die Fugen professionell saniert als auch die Natursteine präzise verfugt und versetzt werden. Dies gewährleistete eine dauerhaft stabile, funktional zuverlässige und optisch ansprechende Lösung.
Datum
09.04.2026
Aufgabe
Instandsetzung der steilen Pilatus-Zahnradbahn
Ort
Alpnach
Ausführung
2025
Produkteinsatz
PCI Pavifix® CEM ROC, PCI Barrafix® 920
Fachberatung
Andreas Jung und Roger Suter
Bauherr
Pilatus Bahnen AG, Kriens
Firma
Pilatus Bahnen AG, Kriens
Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:
Sika Schweiz AG • VE PCI
Tüffenwies 16, 8048 Zürich
Telefon: +41 58 436 21 21
E-Mail: info-ch@pci.ch
www.pci.ch





